Malé – Hauptstadt der Malediven
Malé Malediven aus der Vogelperspektive

Malé – Hauptstadt der Malediven

Vielleicht planst du bereits deinen nächsten Urlaub auf die Malediven oder möchtest dich inspirieren lassen, wo es hingehen könnte. Aber auch wenn du dich nur generell über Malé informieren möchtest, bist du hier genau richtig.

Vielleicht planst du bereits deinen nächsten Urlaub auf die Malediven oder möchtest dich inspirieren lassen, wo es hingehen könnte. Aber auch wenn du dich nur generell über Malé informieren möchtest, bist du hier genau richtig.

Allgemeines über Malé

Malé ist die Hauptstadt und gleichzeitig das wirtschaftliche Zentrum der Malediven. Die Hauptstadt hat mehr als 154.000 Einwohner und besteht aus der gleichnamigen Insel Malé und den drei weiteren Inseln, Villingili, Hulhumalé und Hulhulé. Damit ist Malé die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt (47.415 Einwohner pro Quadratkilometer).

Die Stadt besteht aus insgesamt sechs Stadtbezirken, die teilweise nicht auf der Hauptinsel liegen. Henveiru, Galolhu, Maafannu und Macchangolhi befinden sich auf der Hauptinsel. Villingili, der fünfte Bezirk, liegt jedoch westlich der Hauptinsel und Hulhumalé ist eine künstliche angelegte Insel nordöstlich der Insel Malé, auf dem sich der Velana International Airport befindet.

Hungrig nach dem langen Flug?

Nach einer langen Anreise und halbherzig zubereitetem Flugzeug-Essen kannst du im Restaurant SeaHouse deine erstes maledivisches Gericht verzehren. Es ist vermutlich das bekannteste Restaurant auf Malé. Hier bekommst du ausgezeichnete Fischgerichte, vor allem Thunfisch, welcher der beliebteste Speisefisch auf den Malediven ist.

Urlaub auf Malé?

Eine eher schlechte Erfahrung. Die Malediven verbindest du eher mit Ruhe, Kokosduft und entspannt einen Cocktail am paradiesischen Traumstrand. Hier erlebst du allerdings das genaue Gegenteil. Gestank von Abgasen, lautes knattern von Rollerauspüffen, Hektik und unzählige Hochhäuser. Malé ist bis zur Wasserkante mit Gebäuden zugepflastert. Urlaub auf der Insel Malé zu verbringen, kann ich wirklich niemandem empfehlen.

Allerdings lohnt der Besuch einiger Sehenswürdigkeiten auf Malé, wenn du eh von hier aus eine Fähre auf eine andere Insel nimmst.

Sehenswürdigkeiten auf Malé

Die Freitagsmoschee und das Islamische Zentrum

Die Malediven sind ein streng islamischer Staat, weshalb die Freitagsmoschee und das Islamische Zentrum zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen. Dort wird dir ein Einblick in die religiöse Kultur des Landes gewährt. Die reich verzierte Freitagsmoschee ist außerdem Teil des UNESCO-Welterbes. Die beiden Sehenswürdigkeiten sind also unbedingt einen Besuch wert, wenn du auf Malé bist.

Nationalmuseum

Im Nationalmuseum von Malé werden archäologische Funde und beeindruckende Artefakte ausgestellt, die die Geschichte der Malediven erzählen. Wenn du mehr über die Geschichte von Malé und den hier einst herrschenden Buddhismus erfahren willst, ist das Nationalmuseum durchaus lohnenswert.

Fischmarkt

Du möchtest mal das Zentrum des Handels in Malé kennenlernen und die Malediver in ihrem täglichen Arbeitsalltag erleben? Die Einheimischen treffen sich dort zum Einkaufen und natürlich auch zum täglichen Plausch. Es werden am Fischmarkt hauptsächlich Meeresfrüchte und Fisch verkauft, du wirst aber auch Stände mit Obst und Gemüse finden.

Nachmittags wird es dann am Fischmarkt nochmal etwas spannender, wenn die Fischer mit ihrem Tagesfang zurückkommen und die Fischhändler mit ihrer Arbeit beginnen. Ein geübter Fischhändler vor Ort braucht ungefähr gerade einmal 2 Minuten, um einen großen Thunfisch zu filetieren. Beeindruckend!

Sultanspark

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Sultanspark, die grüne Lunge Malés. Dort kannst du viele exotische Pflanzen und Vögel antreffen und sogar alte Überreste des Königpalastes begutachten.

Artificial Beach

Er ist ohne Zweifel mit Abstand der hässlichste Strand der Malediven. Weil die Insel wirklich bis zur Wasserkante zugebaut ist, hat man sich dazu entschlossen einen künstlichen Strand anzulegen. Klingt paradox, oder? Es kommen hin und wieder Touristen hierher, um ein Foto zu machen. Vermutlich um die Verwandtschaft zu Hause zu erschrecken. Baden gehen im Bikini ist hier sowieso verboten. Der Strand liegt an der Nordseite der Hauptinsel und ist damit ein Umweg auf dem Weg zum Villingili Fährterminal.

Fährterminal Villingili

Das Fährterminal Villingili ist Startpunkt vieler Individualreisen auf den Malediven. Von hier aus fahren die öffentlichen Fähren und Boote in die umliegenden Atolle ab.

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